Scorpion und Spider Solitaire gehören zu den beliebtesten Kartenspielen der Solitär-Familie. Beide Varianten fordern Sie heraus, saubere absteigende Sequenzen in der gleichen Farbe vom König bis zum Ass zu bilden, um sie vom Spielfeld zu entfernen. Sie gehen dabei jedoch sehr unterschiedlich vor. Das eine ist ein Hybrid-Rätsel, das die Bewegungsfreiheit von Yukon übernimmt, während das andere ein gewaltiger Test der Spielfeldverwaltung mit zwei Kartendecks ist.
Ein Vergleich ihrer unterschiedlichen Mechanismen und Strategien wird Ihnen helfen, zu entscheiden, welche Herausforderung Sie als Nächstes annehmen möchten.
Scorpion Solitaire spielen
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Jetzt online spielenVergleich der Regeln und Layouts
Obwohl sich beide Spiele auf das Sortieren von Karten nach Farbe konzentrieren, sorgen ihre Deckgrößen, Layouts und Bewegungsregeln für zwei völlig unterschiedliche Spiele.
| Spielmechanik | Scorpion Solitaire | Spider Solitaire (4 Farben) |
|---|---|---|
| Kartendeck | 1 Deck (52 Karten) | 2 Decks (104 Karten) |
| Spalten auf dem Feld | 7 Spalten | 10 Spalten |
| Geben vom Hilfsstapel | Teilt 3 Karten auf einmal aus (einmalig) | Teilt 10 Karten auf einmal aus (fünfmalig) |
| Regeln zum Anlegen | Nur gleiche Farbe (z. B. 6♠ auf 7♠) | Beliebige Farbe absteigend (aber gemischte Reihen blockieren) |
| Kartenblöcke verschieben | Jede offene Karte (samt aller darauf liegenden) | Nur vollständig sortierte Reihen gleicher Farbe |
| Freie Spalten | Nur Könige | Jede offene Karte (oder sortierte Sequenz) |
| Geschätzte Gewinnrate | ~10% bis 15% (bei genauem Spiel) | ~15% to 20% (für Profis) |
Bei Scorpion spielen Sie mit einem einzigen 52-Karten-Deck, das auf sieben Spalten verteilt ist. Das Spiel ist ein Hybrid: Sie können Karten nur in absteigender Reihenfolge derselben Farbe aufeinander legen, aber Sie können jede offene Karte in einer Spalte greifen (unabhängig von der Reihenfolge) und sie zusammen mit allen darauf liegenden Karten verschieben.
Spider Solitaire verwendet zwei Decks (104 Karten) auf zehn Spalten. Bei Spider können Sie Karten beliebiger Farben aufeinander legen. Sie können jedoch eine Kartengruppe nur verschieben, wenn diese eine perfekte absteigende Sequenz derselben Farbe bildet. Das Anlegen unterschiedlicher Farben blockiert Ihre Spalten.
Warum Scorpion ein enges, taktisches Rätsel ist
Scorpion fühlt sich wie ein enger Arbeitsbereich an. Da Sie Karten auf dem Spielfeld nur in der exakt gleichen Farbe anlegen können, ist das Finden gültiger Züge schwierig. Sie können beispielsweise nicht vorübergehend ein Pik auf einem Herz parken, um Platz zu schaffen.
Scorpion gibt Ihnen jedoch die Freiheit, unsortierte Kartenstapel zu verschieben. Wenn Sie eine benötigte Karte sehen, können Sie diese mitsamt dem ungeordneten Stapel darüber greifen und auf die passende Karte derselben Farbe in einer anderen Spalte legen.
Die größte Hürde bei Scorpion ist der „Schwanz“ – eine kleine Reserve von drei Karten. Diese letzten drei Karten teilen Sie aus, wenn Sie keine Züge mehr haben, was das Spielfeld entweder freigeben oder Ihre Bemühungen blockieren kann. Der Erfolg hängt davon ab, die verdeckten Karten in den ersten vier Spalten freizulegen und freie Spalten für Ihre Könige offen zu halten.
Warum Spider Solitaire eine groß angelegte Sortieraufgabe ist
Spider Solitaire hat ein viel größeres Spielfeld. Sie müssen zehn Spalten verwalten, was Ihnen mehr Optionen gibt, aber das Layout mit zwei Decks führt auch dazu, dass Sie schnell unter einem Berg von Karten begraben werden.
Spider erlaubt es Ihnen, Karten unterschiedlicher Farben aufeinander zu legen, was das Ablegen erleichtert. Die Falle ist jedoch, dass dies Ihre Sequenz unterbricht. Eine Spalte, in der ein Herz auf einem Pik liegt, gilt als „schmutzig“, und Sie können diesen Stapel nicht zusammen verschieben. Sie müssen daran arbeiten, diese gemischten Spalten zu entwirren und Karten derselben Farbe zusammenzuführen.
Spider hat auch einen großen Nachlegestapel, der zehn Karten auf alle Spalten verteilt. Jedes Geben bringt eine neue Kartenschicht, die Ihre aktuellen Sequenzen blockiert und Sie zur ständigen Anpassung zwingt.
Strategische Tipps für beide Spiele
Bei Scorpion:
- Verdeckte Karten früh freilegen: Die ersten vier Spalten enthalten verdeckte Karten. Konzentrieren Sie all Ihre Energie anfangs darauf, diese Spalten freizuspielen.
- Spalten offen halten: Verschieben Sie einen König nur auf eine freie Spalte, wenn dadurch eine verdeckte Karte freigelegt wird. Wenn Sie freie Spalten zu früh besetzen, verlieren Sie wertvollen Parkplatz.
- Geben vom Hilfsstapel aufsparen: Nutzen Sie den 3-Karten-Nachlegestapel erst, wenn Sie absolut keinen Zug mehr auf dem Spielfeld haben.
Bei Spider:
- Einfarbige Spalten bauen: Versuchen Sie, Reihen in derselben Farbe zu bilden. Selbst kurze Reihen von 3-4 Karten derselben Farbe sind äußerst wertvoll.
- Spalten für Arbeitsbereiche leeren: Eine leere Spalte ist das wichtigste Werkzeug bei Spider. Nutzen Sie sie, um gemischte Stapel zu trennen und saubere Spalten aufzubauen.
- Vor dem Geben aufräumen: Ordnen Sie Ihre Karten so gut wie möglich und bilden Sie einfarbige Sequenzen, bevor Sie neue Karten vom Nachlegestapel anfordern.