Yukon vs. Russische Solitär: Was ist schwerer?

By Alex Smith • Solitaire Enthusiast

Wenn Ihnen Standard-Solitär-Varianten zu einfach sind, stellen Yukon und Russisches Solitär die ultimativen Tests Ihrer Kartenspiel-Strategie dar. Beide Spiele teilen zu Beginn alle 52 Karten auf dem Spielfeld aus und nutzen dieselben offenen Bewegungsregeln, bei denen Sie jede offene Karte greifen können. Doch eine einzige kleine Änderung der Anlegeregeln macht das Russische Solitär zu einem der unbarmherzigsten Kartenspiele überhaupt.

Wenn Sie den Unterschied in Regeln und Schwierigkeitsgrad verstehen, können Sie sich optimal auf diese intensiven Solitär-Varianten vorbereiten.

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Vergleich der Anlege- und Bewegungsregeln

Obwohl beide Spielfelder 52 Karten auf sieben Spalten ohne Vorratsstapel verwenden, unterscheiden sich die Regeln zum Anlegen deutlich:

SpielmechanikYukon SolitaireRussische Solitär
Kartendeck1 Deck (52 Karten)1 Deck (52 Karten)
Karten auf dem Spielfeld52 Karten (21 verdeckt)52 Karten (21 verdeckt)
Regeln zum AnlegenAbwechselnde Farben (z. B. rote 6 auf schwarze 7)Gleiche Farbe absteigend (z. B. 6♠ auf 7♠)
Kartenblöcke verschiebenJede offene Karte und ihr StapelJede offene Karte und ihr Stapel
Freie SpaltenNur KönigeNur Könige
Gewinnrate~30% bei klugem Spiel~5% bis 10% (für Profis)
SchwierigkeitsgradSchwer / StrategischExtrem schwer / Unbarmherzig

Beide Spiele nutzen Yukons charakteristische Bewegungsregel: Sie können jede offene Karte greifen und verschieben und dabei den gesamten unsortierten Stapel, der darauf liegt, mitnehmen.

Der entscheidende Unterschied liegt darin, wie Sie Karten auf dem Spielfeld anlegen. Yukon erlaubt abwechselnde Farben (Rot auf Schwarz). Russisches Solitär verlangt dagegen zwingend, dass Sie absteigende Sequenzen in der gleichen Farbe bilden (Pik auf Pik, Herz auf Herz).

Unterschiede beim Anlegen und in den Regeln zwischen Yukon und Russischem Solitär

Warum Yukon eine lösbare, anspruchsvolle Aufgabe ist

Yukon ist schwer, da es keinen Vorratsstapel gibt. Doch die Regel der abwechselnden Farben gibt Ihnen viele Optionen. Da Sie eine rote Karte auf eine schwarze Karte legen können, haben Sie meist mehrere mögliche Anlegestellen für Ihre Stapel.

Ein erfahrener Spieler kann etwa 30% der Spiele gewinnen. Der Erfolg hängt davon ab, die verdeckten Karten in den ersten vier Spalten freizulegen und freie Spalten für Könige zu nutzen. Mit geduldiger Planung lässt sich fast immer ein Weg finden, das Spielfeld zu leeren.

Warum das Russische Solitär extrem schwer ist

Russisches Solitär gilt weithin als eine der schwersten Solitär-Varianten überhaupt. Da Sie Karten auf dem Spielfeld nur in der gleichen Farbe anlegen können, sind Ihre Züge extrem eingeschränkt.

Bei Yukon hat beispielsweise eine schwarze 7 zwei mögliche Anlegestellen: die beiden roten Achten im Deck. Beim Russischen Solitär hat eine schwarze 7 (z. B. die 7♠) nur eine einzige Anlegestelle: die 8♠. Liegt diese bestimmte Karte verdeckt ganz unten in einer Spalte, ist Ihre 7♠ komplett blockiert.

Diese strenge Regel führt dazu, dass Sie sich oft schon sehr früh im Spiel komplett blockieren. Selbst bei perfektem Spiel sinkt die Gewinnrate auf etwa 5% bis 10%. Ein Sieg erfordert höchste Konzentration, Geduld und etwas Glück beim ersten Geben.

Strategische Tipps für beide Spiele

Bei Yukon:

  • Verdeckte Karten zuerst freilegen: Konzentrieren Sie sich darauf, verdeckte Karten in den Spalten aufzudecken, um an blockierte Werte zu gelangen.
  • Arbeitsplätze freihalten: Besetzen Sie freie Spalten erst, wenn Sie einen König parken müssen, um verdeckte Karten freizuspielen.

Beim Russischen Solitär:

  • Asse frühzeitig ablegen: Da Sie auf dem Spielfeld nach Farbe sortieren müssen, ist es wichtig, Asse so schnell wie möglich auf die Foundations zu legen, um Platz zu schaffen.
  • Wichtige Karten nachverfolgen: Suchen Sie vor jedem Zug nach der übergeordneten Karte derselben Farbe (wenn Sie z. B. die 6♦ verschieben wollen, lokalisieren Sie zuerst die 7♦). Liegt diese Karte verdeckt, hat der Zug höchste Priorität.
  • Könige freispielen: Ohne freie Spalten zum Parken von Königen, die verdeckte Karten blockieren, ist das Spiel nicht zu gewinnen. Planen Sie Ihre Spaltenzüge voraus.

Frequently Asked Questions

Warum ist das Russische Solitär so viel schwerer als Yukon?

Das Russische Solitär ist viel schwerer, weil man Karten auf dem Spielfeld nur in der gleichen Farbe absteigend anlegen darf (z. B. Kreuz-Bube auf Kreuz-Dame). Yukon erlaubt abwechselnde Farben (Rot auf Schwarz) und bietet damit doppelt so viele regelkonforme Züge.

Kann man Russisches Solitär mit mehreren Decks spielen?

Nein. Russisches Solitär ist strikt ein Ein-Deck-Spiel (52 Karten). Mehrere Decks würden das Spielfeld bei so strengen Anlegeregeln unüberschaubar und unlösbar machen.

Ist jedes Spiel beim Russischen Solitär lösbar?

Nein. Wegen der strengen Regeln zum Anlegen in der gleichen Farbe sind viele zufällige Spiele mathematisch unlösbar, da benötigte Karten oft unter den Spalten begraben sind, die sie freilegen sollten.